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Eine beschauliche Furt und der Nebel des Krieges: Mit eurem Anführer könnt ihr ihn lüften und auf dem fremden Gebiet einen Turm bauen – dann gehört es euch! |
Immerhin kann man in Sachen Spielmodi aus dem Vollen schöpfen und sowohl Einsteiger als auch Veteranen zufrieden stellen: Freut euch auf eine epische Kampagne über 16 Kapitel, die die Geschichte des darionischen Reiches erzählt und euch auf dem Weg über eine edle fiktive Weltkarte mit diversen Aufgaben betraut. Als Bösewicht steht euch der Rote Prinz samt erzgemeiner Lady gegenüber, der natürlich allen Reichtum des Landes unter seine Fittiche bringen will.
Ist die erste Mission noch ein schneller Schnupperkurs, geht es in der zweiten schon richtig ausufernd zur Sache – ihr müsst nicht nur eine Siedlung aufbauen, sie vor Banditen schützen, Wikinger abwehren und ihre Rohstoffversorgung sichern,
sondern auch noch Leuchtfeuer entzünden und ein Kloster retten. Es gibt viel zu tun und viel zu erleben, obwohl manche
Ereignisse zu stark gescriptet sind: Selbst wenn man schon mit Kriegern am Kloster steht, kann man die einfallenden Wikinger nicht attackieren – das ist ebenso ärgerlich wie die Tatsache, dass es in den ersten Missionen noch Beschränkungen hinsichtlich des Gebäudeausbaus gibt, obwohl man eigentlich genug Rohstoffe für die Expansion hätte. SpielmodiIn der Kampagne zeigt euch eine edle Karte, was und vor allem wo etwas zu tun ist: Mal müsst ihr Häfen wieder zugänglich machen, Klöster beschützen oder Banditenlager ausheben.
Kampf & KI
– Kampagne mit 16 Karten in vier Akten
– Freies Spiel (Karten-Editor bei Release)
– Mehrspieler-Modus für 4 Spieler
* im Netzwerk
* Online über Ubi.com
Außerdem verhalten sich eure Krieger vorbildlich, wenn sich Fernkämpfer automatisch hinten postieren oder Karren von A
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In der Burg rekrutiert ihr Diebe, die ihr ins Feindesland schicken könnt. Außerdem wird ein Anführer im Fall einer schweren Verletzung hier kuriert. |
nach B eskortieren – nur warum kann der Held das eigentlich nicht? Gerade zu Beginn wäre es hilfreich, mit ihm die wertvolle Ware zu begleiten, denn überall lauern Banditen. Es gibt einige interessante Finessen, die den Kampf unterhaltsam gestalten: Zum einen könnt ihr Gebäude der Feind niederbrennen, wenn eure Recken genug Fackeln dabei haben – erst, wenn sie bis zu den Grundmauern zerstört sind, kommt auch kein Nachschub an Feinden nach. Zum anderen könnt ihr später Belagerungsgerät wie Katapulte ins Feld schicken sowie eure Türme und Mauern bemannen. Hier ist dieses Spiel sogar Age of Empires III überlegen, denn ihr könnt eure Bogenschützen auch auf Wehrgänge hinauf schicken; von da oben haben sie freies Sicht- und Schussfeld.
Enttäuschend ist lediglich das Verhalten der Feinde: Da liegt ein Banditenlager direkt an eurem Gebiet. Und der Anführer meldet sich mit seiner Tributforderung zu Wort. Bis hierhin ist alles in Ordnung: Das animierte Portrait sieht gut aus, die Drohung kommt dank emotionaler Sprachausgabe gut rüber. Sie kommt einmal, zweimal, dreimal. Dann das vierte Mal mit der Drohung „Wir sind jetzt Feinde bis aufs Blut!“. Und was passiert? Nix! Die Banditen fallen nicht in meine Stadt ein, sondern bewegen sich teilweise zur Grenze hin und wieder im Kollektiv zurück – wie blöde Lemminge. Das passiert zwar nicht immer, aber wirkt lächerlich.