Fazit
Die Ansätze sind gelungen: Das Team verfügt über herrlich skurrile Mitglieder, die allesamt mit angenehm unterschiedlichen Fähigkeiten glänzen. Die Abschnitte werden kontinuierlich größer, die festzulegenden Laufwege müssen ständig besser geplant oder optimiert werden. Mit jeder Mission kommen neue Elemente hinzu, die auch zum Bewältigen der Hindernisse im jeweiligen Areal gefordert werden. Dazu kommt ein sehr stimmiges Artdesign, das sich sowohl visuell als auch akustisch an den „funky“ 70ern orientiert und auch Austin Powers gut zu Gesicht stünde. Doch trotz all dieser Vorzüge werden die anfänglich spannenden und auf Laufwegs-Optimierung abgestimmten Überfälle irgendwann zur Routine. Es gibt wenige Überraschungen und noch weniger zufällige Ereignisse, die einen bei den Raubzügen in spannende Panik versetzen. Wer einen taktischen Überfall-Planer erwartet, bei dem man die Aktionen seines Teams minutiös, vielleicht sogar sekundengenau koordinieren muss und dann voller Freude sieht, wie der Plan aufgeht, ist hier falsch. Stattdessen bekommt man eine Art Echtzeit-Puzzler, der einen immer wieder vor zunehmend fordernde Koordinationsrätsel stellt. Doch damit sorgt die Suche nach dem perfekten Weg für passable Unterhaltung – vor allem, wenn man nur jeweils ein, zwei Episoden am Stück spielt oder sich an den knackigen Herausforderungen versucht.Wertung
PC
PC
Weniger ausgefeilte Raubzug-Planung als das aneinandergereihte Lösen von Schalter- Tür- oder Wachen-Rätseln machen aus Crookz einen passablen Echtzeit-Puzzler mit coolem Artdesign.