Man muss also priorisieren, wie viel Risiko man zugunsten wertvoller Beute gegenüber dem möglichen Verlust von Besatzungsmitgliedern und damit einem Rückgang der Moral eingehen will. Letztere benötigt man immerhin, um verlorene Gefechte zu wiederholen, wobei mit jeder Wiederholung Moral verloren geht. Und erreicht sie den Nullpunkt, quittieren die Schiffe ihren Dienst, was nichts anderes als Game Over bedeutet.
Andere Töne anschlagen
An dieser Stelle will ich endlich auch das famose Artdesign sowie den exzellenten Soundtrack bzw. Ton loben, die aus dem interessanten Konzept erst eine plastische, fesselnde Welt machen. Von metallenen Verschlägen sowie schwarzem Kunststoff auf der Brücke über dicke Regentropfen auf der Kamera bis hin zu tiefschwarzen Rauchwolken nach den Einschlägen großer Kaliber sieht HighFleet umwerfend gut aus – und klingt auch so, wenn Kanonendonner durch die Nacht hallt, schwere Maschinerie nach dem Bewegen einrastet und von arabischen Klängen inspirierte Musik den Feldzug durch das Wüstenland Gerat begleitet.
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Welche Module und Informationen sollen nach einem Sieg geborgen werden und welches Risiko geht man dafür ein? © 4P/Screenshot
In anderer Momenten fängt die Musik aber auch ganz andere Stimmungen ein. Schließlich wird zwar größtenteils, aber nicht nur mit konventionellen Waffen gekämpft: Man „darf“ jederzeit auch Atomraketen einsetzen. Und ich habe erlebt, wie sich der Himmel über Gerat plötzlich verdunkelte und fortan finstere Nacht herrschte…
Des einen Freud & des anderen Leid
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Auch Verhandlungen muss man führen sowie Entscheidungen in zufälligen Events treffen, wobei jede Wahl die Moral der Besatzungen und die Gunst der Verbündeten beeinflusst. © 4P/Screenshot
Durch spätere Dialogoptionen kann man das zwar zurückgewinnen, steht dann aber oft vor der Wahl, ob man eine akute Streitfrage zur Zufriedenheit aller klären soll oder lieber die der Lösung entgegengesetzte Meinung des entsprechenden Verbündeten vertritt. Nun macht das keinen bedeutsamen Teil des Feldzugs aus, gehört aber zu den vielen sorgfältig ausgesuchten Einzelteilen, die dem Spiel eine so einzigartige, fesselnde Dichte verleihen.
Jop, war auch überrascht als ich die Info mit MicroProse vor einigen Wochen gelesen habe. Das vor kurzem erschienene Carrier Command 2 ist von MicroProse ebenfalls gepublished worden. Ist von den Machern (Geomata) von "Stormworks Build and Rescue". Generell sollte man sich mal die bevorstehenden Veröffentlichungen anschauen was da noch so kommt. Recht interessant für Jungs und Mädels die etwas außerhalb vom Einheitsbrei zocken wollen. HighFleet selber konnte ich mal anzocken. Ich finde das Setting und das Gameplay ziemlich geil aber die Tastatur Steuerung ist irgendwie net so meins. Mal schauen was da noch so passiert.
Wow... ich hätte nicht gedacht, dass da was brauchbares bei rauskommt.
"Jemand, der mit Lernsimulationen fürs Militär reich wurde, kauft die Markenrechte des Lieblingsstudios seiner Jugend. Und ein halbes Jahr später sind nicht eines, nicht zwei, sondern zehn Spiele in Entwicklung. Neun davon mit eigener Steam-Seite, vier (!) sollen 2021 erscheinen und zwei andere sind bereits im Early Access." - so hab ich das vor 8 Monaten auf Eurogamer kommentiert.
Scheint doch aufgegangen zu sein, der Plan mit viel Geld, Subunternehmern und der eigenen militärischen Erfahrung was auf die Beine zu stellen.
MicroProse..einer der trächtigsten Namen überhaupt seit C64 und Amiga...Civ, Gunship und nicht zuletzt aufm Original XCom bzw. Terror from the Deep steht der Name.Eben mal kurz geschaut im Regal.
Publisher: MicroProse Software ?!
Die kenne ich noch von damals, als wir noch jung waren
Die gute alte C64 Zeit.