Fazit
Atmosphärisch ist Outcry sogar in Ordnung, wenn man mal von der auf Vergänglichkeit getrimmten, menschenleeren Umgebung und einer gewissen Steifheit absieht. Die mysteriöse Story, die schwermütige Musik und die grenzwissenschaftlichen Texte machen neugierig, was wohl hinter dem Ganzen stecken könnte. Allerdings wird dieser anfängliche Entdeckerdrang immer wieder durch allerhand Widrigkeiten gebremst, die sicher nicht im Sinne der russischen Erfinder sind. Die Apparaturenrätsel sind konventionell, es fehlen aber Hinweise – und wenn welche da sind, dann verwirren sie nur. So steht man oft wie der Ochs vorm Berg, nur weil man nicht genau weiß, was zu tun ist. Zudem sind die wenigen Gegenstände kaum zu finden, da sie in dem Durcheinander versteckt sind. Man kommt oft gar nicht zu den Orten, weil man denkt, es führe kein Weg dorthin; hier hätte eine Hot-Spot-Anzeige Abhilfe schaffen können. Hat man es geschafft, kommt in Kapitel zwei der plötzliche Knockout, da ein Bug das Weiterspielen ausbremst. So werden wir wohl nie erfahren, was mit dem Wissenschaftler passiert ist. Da wäre mehr drin gewesen, da es haufenweise gute Ansätze gibt…Wertung
PC
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Story und Atmosphäre sprechen einen an, auch wenn es das Spiel letztlich nicht halten kann.