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Zelda: Breath of the Wild neu entdeckt – Die Switch 2 macht’s möglich

Lange gewartet, aber Geduld zahlt sich aus: Dank eines Upgrades spielt sich The Legend of Zelda: Breath of the Wild besser denn je.

Screenshot aus The Legend of Zelda: Breath of the Wild.
© Nintendo / Adobe Photoshop / 4P.de [M]

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Über acht Jahre habe ich gewartet, um endlich The Legend of Zelda: Breath of the Wild zu spielen. 96 Monate voller Lobeshymnen, zahlloser Auszeichnungen zum besten Spiel des Jahres, teilweise sogar aller Zeiten.

Warum ich so lange gewartet habe? Nun, der eigentliche Grund ist ziemlich banal – aber erweist sich im Nachhinein als wohl bestmögliche Entscheidung für mich persönlich. Denn jetzt erlebe ich die beste Version dieses hervorragenden Zelda-Spiels: Flüssige Framerate, verkürzte Ladezeiten und eine leicht verbesserte Grafik – dank der Nintendo Switch 2. Mehr oder weniger sozusagen.

Zelda: Breath of the Wild – Acht Jahre Wartezeit wegen eines anderen Spiels

Doch bevor ich näher darauf eingehe, gilt es ja erst einmal zu klären, warum ich überhaupt so lange mich The Legend of Zelda: Breath of the Wild widersetzt habe. Nicht, weil ich das Spiel hassen oder Nintendo in die Suppe spucken wollte. Doch nach der enttäuschenden Wii U war ich skeptisch bezüglich der Konsolen-Hybrid-Pläne des Unternehmens – und wollte warten.

Die Nintendo Switch ist mir also nicht zum Release ins Haus gekommen. Dann ist die E3 2017 passiert und ich hatte nur noch einen Gedanken im Kopf: Sobald Metroid Prime 4 erscheint, muss die damals noch frische Nintendo-Konsole her. Nun … ihr wisst, was passiert ist. Das neue Samus Aran-Abenteuer wurde nur zwei Jahre später massiv verschoben und ist erst einmal im Nebel verschwunden.

Wegen dieses Teasers habe ich so lange gewartet:

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Und damit auch meine Überlegung, eine Nintendo Switch zu kaufen. Ich bin eisern geblieben. No Metroid, No Switch. So sind die Jahre ins Land gezogen. Ein weiteres Zelda hat zwischenzeitlich das Licht der Welt erblickt, aber ich wollte nicht. Ich habe gewartet. Bis jetzt. Denn in diesem Jahr soll ja endlich Metroid Prime 4 erscheinen. Ich konnte es sogar schon mal anspielen und deshalb bin ich länger Besitzer einer Nintendo Switch 2 – und hatte damit endlich die Möglichkeit, Breath of the Wild einmal nachzuholen.

Flüssig, schön – und einfach spaßig

Ich möchte euch aber in diesen Zeilen gar nicht langweilen damit, wie baff ich nach den ersten Schritten gewesen bin. Das war ja eh jeder damals – und auch 2025 hat dieser Moment kaum an Faszination verloren. Das erste Mal über das fast schon postapokalyptische Hyrule blicken, die Musik und die satten Farben: Das macht halt einfach etwas her und wurde nicht ohne Grund schon oft genug mal mehr und mal weniger subtil nachgemacht.

Spielerisch kann ich nach mittlerweile gut 40 Stunden sehr gut nachvollziehen, warum The Legend of Zelda: Breath of the Wild damals so unfassbare Kritiken bekommen hat. Vor allem als jemand, der es liebt, eine offene Welt auf eigene Faust zu erkunden, ist das hier ein wahres Geschenk. Zwar gibt es ein paar Hilfestellungen, aber grundsätzlich lassen mich die Entwickler*innen schon ziemlich früh von der Leine – das hat ja fast schon The Elder Scrolls-Vibes.

Falls ihr übrigens auch noch nicht The Legend of Zelda: Breath of the Wild gespielt habt oder einfach die 60 FPS auf eurer Nintendo Switch 2 genießen wollt, könnt ihr im My Nintendo Store entsprechend aufrüsten. Dort bekommt ihr die Upgrade Packs🛒 für Breath of the Wild und Tears of the Kingdom. Zusätzlich findet ihr dort frisch veröffentlichte Amiibo🛒 und weiteren Merchandise🛒 rund um die beliebte Videospielreihe. (Anzeige)

Bild mit Upgrade-Packs und Amiibo zu The Legend of Zelda.
Mit den Upgrade Packs für Zelda: Breath of the Wild und Tears of the Kingdom sehen die beiden Open World-Titel auf der Nintendo Switch 2 besser aus. Credit: Nintendo / My Nintendo Store

Somit klettere und laufe ich durch dieses wahrlich große Hyrule, such nach jedem Schrein und erkunde gefühlt jeden Zentimeter. Nicht, weil ich muss, sondern weil ich will, da ich Spaß an dieser Form der Erkundung habe. Es ist etwas, was vielen anderen Open World-Spielen abhandenkommt – oder sie im Glauben sind, dass unbedingt immer Händchen gehalten werden muss. Dabei zeigt gerade ausgerechnet eine Nintendo-Produktion, dass dem nicht so sein muss.

Die beste Version spielen

Wobei ich eine Sache zugeben muss, die mir beim Spielen immer wieder in den Sinn gekommen ist: Hätte ich dieses Zelda genauso gefeiert, wenn es nur 30 FPS gewesen wären? Oder sogar teilweise weniger, wie hin und wieder auf der ersten Nintendo Switch? Ich denke zwar schon, aber es hätte mir auch eine ganze Ecke weniger Spaß gemacht.

Warum? Weil ich schlicht und ergreifend eine flüssige Performance vielen anderen Dingen vorziehe – ist wohl dem PC-Kenner in mir geschuldet. Ich bin deshalb schon ziemlich froh, dass mit der Nintendo Switch 2-Version von Breath of the Wild und auch Tears of the Kingdom dies kein Hindernis mehr ist – zumindest das jeweilige Upgrade-Pack ist erworben (oder ihr habt einfach Nintendo Switch Online mit Erweiterungspack abonniert). Ein kostenloses Upgrade für Spieler*innen, die das Zelda-Abenteuer bereits auf der Nintendo Switch gezockt haben, gibt es leider nicht.

Das ist auch tatsächlich der einzig nennenswerte Nachteil – außer, dass ich es schade finde, dass es die DLCs für Breath of the Wild noch immer nur separat zu kaufen gibt. Die sollen zum Glück nicht allzu wichtig sein, aber es wäre schon schön gewesen, wäre es ein Gesamtpaket.

Aber nun entschuldigt mich bitte. Ich muss da jetzt noch unbedingt ein paar Schreine erledigen, um mich dann endlich mal Oberbösewicht Ganon zu stellen. Derweil findet ihr eine Liste der besten The Legend of Zelda-Spiele.

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