Die Macht ist stark mit diesem neuesten, in den Startlöchern stehenden Star Wars-Spiel – oder vielleicht eher nicht? Star Wars: Beyond Victory wird am 7. Oktober erscheinen, bietet auf den ersten Blick eine Spielerfahrung, die bis heute Star Wars Episode 1 Racer einen Ehrenplatz in der Ruhmeshalle der Krieg der Sterne-Games gesichert hat.
Wie damals im Videospiel zum ersten Prequel-Film lockt der Nervenkitzel des Podracings – also jener fiktionalen Rennsportart aus dem von George Lucas erdachten Science-Fantasy-Universum, bei der halsbrecherische Pilot*innen sich in kleine Kapsel bugsieren, um befeuert von mächtigen Triebwerken über die Rennbahn zu brettern. Auf den zweiten Blick entpupppt sich leider: Beyond Victory enttäuscht Teile des Fandoms schon jetzt vor Release …
Star Wars: Beyond Victory – Full Reveal Trailer veröffentlicht
Der vor kurzem veröffentlichte Full Reveal Trailer zu Star Wars: Beyond Victory demonstriert entlang einer knappen Lauflänge von gerade mal einer Minute und 40 Sekunden, womit Fans der Sternenkriege gelockt werden. Auf die Augen gibt es Podracing-Action, unterlegt von John Williams ikonischen Orchester-Musiken – doch eine entscheidende Sache beanstanden die Kommentarschreiber*innen unter dem YouTube-Video wiederholt. Das Ganze ist eine Frage der Perspektive …
Neuester Trailer zu Star Wars: Beyond Victory:
„Das wäre gut, wenn man sich während des Rennens tatsächlich im Pod befände„, schrieb ein*e Nutzer*in – und fast 700 andere Personen pflichteten mit einem Daumen-hoch-Emoji bei (Stand: 15. September). Dieser und ähnliche Kommentare monieren, was durch den Trailer augenfällig wird: In Beyond Victory steuert ihr die futuristischen Rennfahrzeuge mitnichten aus der Ego-Perspektive, also mitten aus dem Cockpit. Stattdessen blickt ihr aus der Draufsicht auf das Geschehen. Schränkt das die Spieler*innenschaft für das ohnehin nischige Meta Quest 3-Game weiter unnötig ein?
Lesetipp: Neuer Videospielrelease zu Star Wars übertrifft die Erwartungen
Dass ein Mixed Reality-Game für Metas VR-Brille nicht unbedingt die Herzen von Powergamer*innen hochschlagen lässt, dürfte klar sein. Immerhin hat sich das durch ein Half-Life: Alyx gemachte Versprechen, Virtual Reality würde bei Gaming in der Breite ankommen, nicht erfüllt. Und dennoch: Star Wars ist eine große Marke – und unter den Abermillionen Fans von heller und dunkler Seite der Macht, finden sich auch solche mit Virtual Reality-Apparillo auf der Nase. „[Ich bin] vorsichtig optimistisch„, schreibt folgerichtig ein Fan auf Reddit.
„ILM hat sich das bei mir verdient, weil mir ihre bisherigen Star Wars-VR-Titel […] so gut gefallen haben“, schreibt dieselbe Person weiter. Mit ILM ist natürlich jene legendäre Visual-Effects-Schmiede namens Industrial Light & Magic gemeint, ohne die das Blockbuster-Kino des letzten, halben Jahrhunderts nicht denkbar gewesen wäre. Ob ILM und Lucasfilm diesem Vertrauensvorschuss gerecht werden, dürfen Besitzer*innen einer Meta Quest 3(S) am 7. Oktober selbst herausfinden. Alle anderen greifen für ein ganz anderes Star Wars lieber direkt zur Nintendo Switch 2 …
Quellen: YouTube / @StarWars, @jackchaplin, Reddit / freddyfro

