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Schön bescheuerter Resident Evil-Klon ist wie ein „Keanu Reeves-Simulator“ – aber seht selbst

„Immer voll auf die Zwölf“, könnte das Motto dieses neuen Horrorspiels lauten. Ist das automatisch gut, wenn’s über Tische und Bänke geht?

Eine Bildmontage, welches das Logo der Videoplattform YouTube zeigt, wie es aus einer Retro-artigen Drahtgitter-Oberfläche hervorbricht.
© @stas111, @MiaStendal, @comicsans, @Archara - Adobe Stock, 4P.de [M]

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Was mag dahinterstecken, wenn ein erster Trailer zu einer unbekannten Horrorspiel gleich hunderttausende Male auf YouTube aufgerufen wird – und mit Wortmeldungen wie „Keanu Reeves-Simulator“ oder „Aus der Welt von John Wick“ begrüßt wird? Die kurze Antwort: Das neue Survival-Action-Spiel Project Retrograde. Die lange Antwort ist etwas amüsanter.

Übrigens werden seitens Community nicht nur Vergleiche mit Keanus Reeves‘ Actionfilme-Reihe John Wick hervorgezogen. Ein augenzwinkernder Kommentar wie „drei verschiedene Trailer, die zusammengenäht wurden“ fasst die Ästhetik von Project Retrograde treffsicher zusammen – denn andere Vergleiche, die sich Zuschauenden aufzwängen, sind Resident Evil, The Evil Within, The Last of Us, und … ach, aber seht selbst!

Neues Horrorspiel Project Retrograde ist ein fantastisches Trash-Flickenwerk

Eine Sache, die man den vier Minuten und 56 Sekunden dieses Enthüllung-Trailers zum kommenden Horrorspiel Project Retrograde nicht vorwerfen kann, ist, langweilig zu sein. Am besten bringt es der YouTube-Kommentar „Endlich, Resident Evil 6 Teil zwei“ auf den Punkt. Weil: Genauso wie damals beim sechsten Hauptteils von Capcoms Survival-Horror-Reihe, werden Kung-Fu-artig Körperteile vor Zombie-Apokalypse-mäßiger Kulisse herumgewirbelt, dass sich kein Steven Seagal-Film zu verstecken braucht.

Erst einmal durchatmen – danach in diesen Drogentraum abtauchen:

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Wer sich jetzt noch fragt, woher die ganzen Keanue Reeves-Vergleiche herrühren, sei an Minute 2:55 verwiesen. Dort nämlich bearbeitet ein dem Hollywood-Star frappierend ähnelnder Typ im gut sitzenden Anzug seine Gegner, als wäre Mister Anderson persönlich aus der Matrix geflutscht. Wer hingegen nun wissen muss, was sowohl erzählerisch als auch spielerisch hinter der ganzen Bildgewalt von Entwicklungsstudio Invercity Game Works steckt, dem kann auf der offiziellen Webseite geholfen werden.

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Im Kern versteht sich Project Retrograde: The Becoming als „storybasiertes Action-Adventure„, wie auch auf der dazugehörigen Steam-Seite nachzulesen steht. Angesiedelt ist das Ganze in einer dystopisch wirkenden Untergrundwelt, die von einem bösartigen Parasiten namens L.U.C.A. befallen wurde. Wer jetzt an S.T.A.R.S. aus Resident Evil, oder S.O.R.T. aus Dino Crisis denkt, ist ein Schelm. Als Spieler*in übernehmen wir die Rolle eines Protagonisten, welcher mit demselben Parasiten symbiotisch verbunden ist.

Der Clou: L.U.C.A. ermöglicht es euch, „die Kampferinnerungen“ anderer aufzusaugen – um so letztlich bis zum Kung Fu-Meister aufzusteigen. Wer nun vor lauter Quantum Break-Anleihen glaubt, Project Retrograde könnte das werden, was MindsEye für GTA 6 war, darf gespannt bleiben. Ein Release-Termin wird derzeit nicht angegeben, dafür ist die Plattformfrage geklärt: Auf PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S dürft ihr mit dem putzigen Parasiten verschmelzen – oder lieber jetzt sofort mit dem wirklich mutigen Test zu Silent Hill f eine Gänsehaut riskieren.

Quellen: YouTube / @DexterTVIsBae, @memesvondays, @Johnathan_Trenwell, @Dimon13S, @IGN, Invercity Game Works, Steam / Invercity Game Works

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