„Gibt es eine Chance darauf, dass die nächste Generation von Spielekonsolen mit Unmengen von RAM ausgestattet werden?“, fragte jüngst eine*e Nutzer*in – und die Hardware-Experten von Digital Foundry haben geantwortet. Das Dreigespann bestehend aus Richard Leadbetter, Alex Battaglia und Oliver Mackenzie arbeitete sich also daran ab, wie sich die Hardware-Zukunft für eine PlayStation 6 gestalten könnte.
Im Verlauf des knapp sechsminütigen YouTube-Clips hangeln sich die drei Tech-Gurus entlang solcher Gedanken, ob Sony mit der PlayStation 6 eine traditionelle Konsolenstrategie fahren wird, inwiefern Mitbewerber Microsoft Einfluss nehmen könnte – und natürlich wird vor allem die Frage verhandelt, wie viel Arbeitsspeicher höchstwahrscheinlich in der kommenden Konsolengeneration aus dem Hause Sony verbaut sein wird.
PlayStation 6: Wird die Next-Gen-Konsole ein Arbeitsspeicher-Schwergewicht?
„Wir brauchen mehr Arbeitsspeicher für weitere Remasters“, schrieb eine Person augenzwinkernd unter dem YouTube-Video von Digital Foundry, was über 200 Leser*innen mit einem Daumen-hoch-Emoticon quittiert haben (Stand: 21. Juli). Hingegen in den übrigen Kommentaren herrscht relative Einigkeit darüber, wie viel Arbeitsspeicher bei einer PlayStation 6 verbaut sein sollte. Meinungsbeiträge wie „32 [Gigabyte] scheint natürlich. 24 ist nur für das erste Jahr gut“ oder „Ich sage, die Next-Gen wird 32 GB RAM haben“ bilden eine häufig geäußerte Community-Meinung ab.
Das YouTube-Video von Digital Foundry:
Entgegen dieses immer wieder genannten Wunsches nach 32 Gigabyte aus der Community steht die Einschätzung der drei Experten-Köpfe von Digital Foundry. So spricht sich Alex Battaglia ab Minute eins des Clips dafür aus, dass eine PlayStation 6 ein „Maximum von 24“ GB haben wird. Battaglia begründet seine Einschätzung damit, dass bereits die PlayStation 5 mit ihren 16 GB fantastische Arbeit liefere – aber bei der nächsten Spielkonsole logischerweise mehr Speicher für sowas wie Hardware Machine Learning oder Raytracing benötigt würde. Daneben geht der Fachkundige auf einen weiteren, zentralen Punkt ein.
„[…] die Kosten für Dinge wie DRAM sind lächerlich“, betont Battaglia bei Minute eins, Sekunde 47 – und unterstreicht damit, mit welch hohen Produktionskosten mehr Arbeitsspeicher als nötig seiner Meinung nach für Sony einherginge. Derselbe Kostenfaktor könne deckeln, wie viel Speicher letztlich in einer PlayStation 6 verbaut wird. Oliver Mackenzie pflichtet seinem Kollegen im Kern bei, vermutet, die Ausstattung der nächsten PlayStation wird sich zwischen 24 und 32 GB-Arbeitsspeicher bewegen.
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Weitere Einschätzungen zur Hardware der PlayStation 6
Eine RAM-Austattung von sogar 48 oder sogar 64 GB wäre Mackenzies Einschätzung nach zudem nicht nur unnötig, sondern würde die Kosten empfindlich in die Höhe treiben – wie er bei Minute drei, Sekunde 50 betont. Richard Leadbetter unterstreicht abschließend, dass hingegen die nächste Konsolengeneration aus dem Hause Microsoft für Spieler*innen eine vergleichsweise kostenintensive Anschaffung wird – womit Microsoft seine Einschätzung nach eher mit Pre-build Gaming-PCs konkurrieren wird, denn mit anderen Spielkonsolen.
Leadbetter meint damit solche von Herstellern bereits komplett zusammengebauten Gaming-PCs der Oberklasse, in denen sowas wie eine RTX 5060 verbaut ist. Für ein solches Gerät müssen Gamer*innen dieser Tage über 1.000 Euro aufwenden. Inwiefern das Digital Foundry-Trio mit seiner Prognose zu PlayStation 6 & Co. recht behalten wird, bleibt wie gewohnt abzuwarten. Bereits heute allerdings sollten Besitzer*innen einer PS5 das jüngste Update genauer in Augenschein nehmen.
Quellen: YouTube / @DFClipsChannel, @SpaceAvaliable, @50H3i1, @MrSamPhoenix

