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gamescom-Geheimtipps: Bei diesen Highlights solltet ihr genauer hinschauen

Neben den großen Marken und AAA-Titeln gab es auf der diesjährigen gamescom auch wieder viele kleinere Titel, die einen Blick wert sind. Wir stellen 5 davon vor.

Collage aus Planet of Lana 2, Project Bloomwalker, Edge of Memories, Hela und Aethermancer
© Wishfully / Thunderful Publishing, Netmarble, Midgar Studio / Nacon, Windup Games / MY.GAMES, moi rai games / offbrand games, Adobe Photoshop, 4P.de [M]

Die gamescom 2025: Das erwartet euch!

Die gamescom 2025 ist das Highlight für alle Gaming-Fans. Neben langersehnten Titeln wie Anno 117 und Resident Evil: Requiem bietet das größte Gaming-Event der Welt unzählige Neuheiten und einzigartige Eindrücke direkt aus Köln.

Von Resident Evil Requiem über Lego Batman bis zu Silent Hill f oder Hollow Knight Silksong – die gamescom 2025 hatte wieder spektakuläre Highlights, Überraschungen, große Namen und lang ersehnte Titel zu bieten.

Dass es aber auch abseits der bekannten Franchises und Publisher viele Videospiele gibt, die mehr als nur einen flüchtigen Blick wert sind, ist längst kein Geheimnis mehr. Nicht umsonst ist die Indie Arena Booth seit Jahren eine der beliebtesten Anlaufstellen der Messe. Dort, aber auch bei kleineren Indie-Entwicklerteams hinter den Kulissen, habe ich mal für ein paar Spiele vorbeigeschaut, die bei vielen vielleicht eher unter dem Radar schwimmen.

gamescom-Geheimtipp: Von den Gärten Schwedens bis in die verwunschene Ghibli-Welt

In meinen Ohren rauscht es noch vom Stakkato-Geballer aus Borderlands 4, meine Nerven vibrieren noch beim Gedanken an Directive 8020 und meine Finger müssen sich noch von der Controller-Akrobatik in Crimson Desert erholen. Da freue ich mich doch über ein paar kleinere Titel – obendrein mit internationalem Flair –, die im Allgemeinen leisere Töne anschlagen. Von einem grünen Garten mit magischer Aura, den ich von unten aus erkunde, über eine von einem alles verzehrenden Pilz befallene Welt, die ich reinigen muss, bis in eine Fantasy-Welt voller Monster, die liebend gern an meiner Seite kämpfen.

Hela (Windup Games, Schweden)

So ganz geheim dürfte Hela für Fans von Koop-Spielen und unaufgeregten Action-Adventures nicht mehr sein, hatte es doch schon auf der letzten gamescom seinen umjubelten Auftritt. Dieses Jahr konnte ich jedoch auch reinspielen und die üppige Natur, inspiriert von skandinavischen Landschaften, genießen. In Gestalt einer Maus, den vielseitigen Frosch-Rucksack umgeschnallt, husche ich durch das Gras, über Steine und an Baumstämmen hinauf.

Seht hier den neuen gamescom-Trailer zu Hela:

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Bis zu vier Spieler*innen gleichzeitig können auf Abenteuertour gehen, manche Rätsel und Aufgaben sind darauf ausgelegt, dass man sie zusammen löst. Aber auch alleine steht euch Hilfe in Form von bis zu drei Maus-Schatten zur Verfügung. Die Zahl verringert sich jeweils, je mehr Maus-Abenteurer*innen ihr seid. Natürlich gibt es auch eine Story: Als Helfer*innen der Waldhexe sollt ihr diese Entlasten und ein paar magische Aufgaben in Wald und Flur übernehmen.

Das Spiel legt den Fokus jedoch voll auf die Erkundung der detailreichen Spielwelt ohne Druck. Euer magischer Rucksack enthält Gleitschirm und Greifhaken, zudem könnt ihr euch immer ganz bequem zu euren Reisebegleiter*innen transportieren. Die Jury der gamescom Awards konnte Hela auf jeden Fall überzeugen: Dort gewann das mausige Abenteuer nämlich den Preis in den Kategorien Most Wholesome und Most Entertaining.

Edge of Memories (Midgar Studio, Frankreich)

Wir befinden uns in einer fantasievollen Welt, die von einer rätselhaften Seuche heimgesucht wurde; und ihr seid dazu auserkoren, sie davon zu befreien. Eline ist nämlich der einzig bekannte Mensch, der derzeit von der „Korrosion“ befallen wurde und keine negativen Effekte davon getragen hat. Nun ja, wenn man davon absieht, dass sie sich in einen Amok laufenden Berserker verwandelt – bei entsprechend gefüllter Energieleiste.

Sehr hier den Gameplay-Trailer zu Edge of Memories:

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Darüber hinaus erwartet euch bei Edge of Memories, der geistige Nachfolger zu Edge of Eternity, ein klassisches Action-JRPG in schicker Anime-Optik und mit kreativem Monsterdesign. Selbst schnetzelt ihr euch mit doppelter Klinge durch die Gegner, könnt dabei aber auch auf die magischen Kräfte eurer Begleiter Kanta und Ysoris zählen.

Das Kampfsystem fühlt sich dabei wuchtig und belohnend an, zielt darauf ab, dass ihr Angriffe kombiniert oder erfordert bei manchen Endgegnern, im richtigen Moment den Finisher Move zu triggern. Dazu kommt eine emotionale Story (wie jedenfalls der Abschnitt, den ich gespielt hab, suggeriert) sowie eine wunderschöne Welt mit fliegenden Ruinen und bunten Wäldern. Und wenn das noch nicht lockt, dann vielleicht die weiße Riesenkatze, die euch als Reittier dient.

Project Bloomwalker (Netmarble Neo, Südkorea)

Wir befinden uns in einer fantasievollen Welt, die von einer rätselhaften Seuche heimgesucht wurde; und ihr seid dazu auserkoren, sie davon zu befreien…. Moment mal, hab ich das nicht eben schon geschrieben? Tatsächlich ist auch die Welt von Project Bloomwalker verdorben – ein giftiger Pilz verteilt überall seine Sporen. Glücklicherweise besitzt ihr die Macht, das Land zu reinigen, daher reist ihr mit Sack und Pack umher.

Falls ihr es verpasst habt: Der Debüt-Trailer zu Project Bloomwalker:

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Project Bloomwalker wurde erst während der gamescom angekündigt und war am Stand von Xbox zu spielen. Das Spiel schreit an alle Ecken und Enden Ghibli: Euer laufendes Haus erinnert stark an Das Wandelnde Schloss, die Oddlinge, die euch euer Hab und Gut hinterher tragen, sind eine Mischung aus Pikmin und den Waldgeistern aus Prinzessin Mononoke und die riesige schwarze Katze begrüßt euch in ihrer Kammer mit breitem Totoro-Grinsen.

Ansonsten habe ich vor allem Survival-Mechaniken kennengelernt: Pilze und Beeren sammeln und von Kettleboy (alias Calcifer aus Das Wandelnde Schloss) mischen lassen, dazwischen ein paar Oddlinge kuscheln, damit sie wieder zu Kräften kommen, und mit gecrafteten Edelsteinen den Ofen anheizen, damit der Schornstein eine reinigende Wolke ausstößt. Cozy- und Ghibli-Fans könnten hier ihre Freude dran finden.

Lesetipp: Resident Evil Requiem in der gamescom-Preview

Planet of Lana 2: Children of the Leaf (Wishfully, Schweden)

Der erste Teil von Planet of Lana erfreute Spieler*innen mit einer wunderschönen, handgezeichneten Grafik, kurzweiligem Gameplay mit seichten Rätselelementen, einer fesselnden Geschichte und einem süßen Mui. Der zweite Teil zieht in allen Punkten noch einmal etwas an: Die Rätsel und Konfrontationen mit Gegnern sollen knackiger werden, dafür verfügen Lana und Mui aber auch über neue Fähigkeiten.

Der Ankündigungs-Trailer zu Planet of Lana 2:

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Die Protagonistin kann schneller laufen und weiter springen und erstmals auch tauchen. Ihr kleiner Begleiter Mui schafft es, dank seiner Kräfte die Gedanken verschiedener Tiere zu übernehmen. So sorgt er als Tintenfisch unter Wasser für Sichtschutz vor Haien oder bewässert als vollgesogenes Flugwesen Pflanzen, die euch von höheren Ebenen herab wachsen. Das alles konnte ich in den vier Regionen, in die ich schon mal meinen Fuß setzen konnte – wunderschön übrigens auf dem ROG Xbox Ally – ausprobieren.

In der Story befinden wir uns mittlerweile einige Jahre nach den Geschehnissen aus Teil eins. Während einige Menschen gelernt haben, sich mit den Maschinen zu arrangieren, haben andere begonnen, mit deren Hilfe den Planeten auszubeuten. Zu euren Gegnern gehören dieses Mal also nicht nur die einstigen Invasoren und wilde Fauna, sondern auch die Menschen. Vom Umfang her soll Planet of Lana 2 doppelt so lang werden, wie der Vorgänger – also etwa zehn bis zwölf Stunden.

Aethermancer (Moi Rai Games, Deutschland)

Dieses Spiel fiel mir vor allem auf, weil ich den Vorgängertitel des deutschen Entwickler Moi Rai Games aus Hamburg extrem unterhaltsam fand. Monster Sanctuary war eine wunderbare Mischung aus Metroidvania und rundenbasiertem Rollenspiel mit einer gehörigen Portion Pokémon-Flair. Auch Aethermancer wird ein Monstersammel-Spiel mit wunderschönem Pixel-Look.

Der offizielle Release-Date-Trailer zu Aethermancer:

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Als titelgebender Monsterbändiger reist ihr durch die Lande – diesmal in Vogelperspektive – und stellt euch ein schlag-(oder beiß- und kratz-)kräftiges Team aus unterschiedlichsten Wesen zusammen. Elementare Kräfte so wie unterschiedliche Stärken und Schwächen gehören bei einem solchen Spiel natürlich ebenso dazu, wie die kluge Entwicklung von Fähigkeiten.

Die taktische Komponente ist auch jeden Fall höher als bei Monster Sanctuary. Fans des Vorgängers dürfen sich auf ein paar Easter Eggs freuen, zum Beispiel den Katzerker (ich persönlich hoffe auch auf den Manticorb). Und das Ganze schon recht bald: Aethermancer erscheint nämlich schon am 23. September im Early Access auf Steam.

Wer noch mehr davon sehen will, was wir uns auf der gamescom angeguckt haben, wird unter anderen bei unseren Gameplay-Vorschauen zu Pragmata oder Reanimal fündig.

Quellen: Youtube / PlayStation, Nacon, Netmarble Global, Xbox, moi rai Games

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